Archaische Bronzeplatte eines unteritalischen Proxenos der Eleer

Autor/innen

  • Peter Siewert Universität Wien

DOI:

https://doi.org/10.15661/tyche.2013.028.12

Schlagworte:

Olympia, Elis, Sybaris, Proxenie, Bronze-Urkunde, Archaik, Griechische Epigraphik

Abstract

In achäischer Schrift, wahrscheinlich von Sybaris, bezeugt eine Bronzeplatte aus Olympia, dass ein Alkisthenes Proxenos der Eleer wurde, wobei ein (Eleer) Xennias Bürgschaft leistete. Diese Inschrift, 550–510 v.Chr. entstanden, ist damit das zweitälteste Beispiel einer der zahlreichen griechischen Proxenieurkunden. Da ein Proxenos der Eleer auch in Sparta und in Athen überliefert ist, scheint es ein Merkmal elischer Politik zu sein, sich vor allem unter angesehenen Bürgern von Großmächten erfolgreich Interessensvertreter zu verschaffen.

Autor/innen-Biografie

Peter Siewert, Universität Wien

Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde,
Papyrologie und Epigraphik
Universitätsring 1
1010 Wien, Österreich
peter.siewert@univie.ac.at

Veröffentlicht

2014-10-31

Ausgabe

Rubrik

Artikel